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Donnerstag, 01. Februar 2018

Wege und Umwege in der Wundtherapie

Wege und Umwege in der Wundtherapie standen im Mittelpunkt des 11. Soester Wundkongresses, den das Klinikum jetzt veranstaltet hat. 230 Teilnehmer, meist Fachkräfte aus der Pflege, nahmen an der Veranstaltung in der Soester Stadthalle teil.

Pflegedirektorin Marion Säcker eröffnete den Kongress in der Stadthalle.

"Manchmal muss ein Wundbehandler Umwege in Kauf nehmen, um ein gesetztes Ziel, nämlich die Wundbehandlung, zu erreichen", erklärten die Wundexperten Catharina Märte-Prinz und Klaus Gramen zum Auftakt, was es mit dem diesjährigen Titel auf sich hat. Dabei sei es wichtig, den Patienten als Partner in der Therapie zu begreifen und auch mal zu akzeptieren, dass seine Vorstellung vom Leben mit einer chronischen Wunde ganz anders sein kann, als die des Therapeuten.

Sieben Vorträge behandelten diese Themen aus pflegerischer und ärztlicher Sicht. Auch die Wahrnehmung des Patienten wurde in den Präsentationen beleuchtet. Spezielle Behandlungssituationen bei z.B. onkologischen und psychiatrischen Patienten waren genauso Thema wie die stets aktuelle Herausforderung der Hygiene in der Wundversorgung. Drei aufeinander aufbauende Vorträge beschäftigten sich mit dem Problem des Lymphödems in Bezug auf die chronische Wunde. Eine umfassende Industrieausstellung, an der 16 Unternehmen beteiligt waren, rundete die Veranstaltung ab und sorgte für viel fachlichen Austausch bei Besuchern, Referenten und Veranstaltern.

Organisiert und vorbereitet wurde der Kongress wie schon in den vergangenen Jahren von den Wundmanagern Catharina Märte-Prinz und Klaus Gramen, die sich wieder auf die Unterstützung und tatkräftige Mitarbeit des gesamten Teams der Wundversorgung verlassen konnten.

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