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Neurologie


Chefarzt
Dr. med. Bertram Holinka

Sekretariat:
Tel.: 02921 90-1620
Fax: 02921 90-1621

Sprechstunden:
Termine nach tel. Vereinbarung


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Bereiche der Klinik für Neurologie

Neurologie in der Zentralen Notaufnahme

Alle Patientinn/en mit neurologischen Erkrankungen, die in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) eintreffen, werden 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr von einem neurologischen Bereitschaftsarzt übernommen, diagnostiziert, primär versorgt und gegebenenfalls stationär aufgenommen oder weiter verlegt. Auch für Patientinn/en mit neurologischer Problematik bei anderweitigen Grunderkrankungen steht der neurologische Dienstarzt zur Verfügung.

Nach evtl. Übernahme vom erstversorgenden z.B. Notarzt erfolgt die möglichst schnelle Abklärung z.B. mittels Labordiagnostik, Bildgebung, wie beispielsweise CT, und die Einleitung einer Therapie noch in der ZNA oder im CT oder die Weiterleitung auf die Intensivstation, Stroke-Unit oder periphere Station.

Stroke Unit

Die Neurologie verfügt über vier Betten Stroke Unit. Hier werden Schlaganfallpatientinn/en durch ein spezialisiertes Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten 24-stündig überwacht und behandelt. Es erfolgt ein Monitoring mit Ableitung zahlreicher krankheitsrelevanter Parameter (z. B. Sauerstoffsättigung im Blut, Elektrokardiogramm, Blutdruck, Pulsrate, Atemfrequenz und Temperatur).

Von der Stroke Unit aus erfolgt auch die differenzierte weitere Abklärung mittels z. B. Computertomographie, Kernspintomographie, Dopplersonographie der intrakraniellen und hirnversorgenden Arterien, Echokardiographie, transösophagealer Echokardiographie und differenzierter Labordiagnostik von Gerinnungsstörungen.

Auf der Stroke Unit erfolgt ebenfalls die differenzierte Therapie der Schlaganfälle, wie beispielsweise die Lysetherapie, die Behandlung mit Antikoagulanzien und die Therapie kardiopulmonaler Grunderkrankungen. Es erfolgt hier auch die längerzeitige Überwachung von Schlaganfallpatientinn/en in kritischem Zustand beispielsweise bei Hirnstammischämien.

Neurologische Intermediate-Care-Station

Die Neurologie verfügt über eine fachspezifische Intermediate-Care-Station mit vier Betten. Hier werden Patientinn/en mit kritischen neurologischen Zustandsbildern, die noch nicht einer interdisziplinär-anästhesiologischen Zusatzbehandlung oder Behandlung auf der Intensivstation bedürfen, per Monitoring überwacht.

Es werden hier beispielsweise Patientinn/en mit rezidivierenden Bewusstseinsstörungen, Serien epileptischer Anfälle oder entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems überwacht und behandelt.

Interdisziplinäre Intermediate-Care-Station

Patienten mit schwereren überwachungspflichtigen neurologischen Krankheitsbildern, die einer interdisziplinär-anästhesiologischen und neurologischen Betreuung und Behandlung bedürfen, werden auf dieser Station durch ein interdisziplinäres ärztliches und pflegerisches Team unter ärztlich neurologischer Leitung betreut.

Intensivstation

Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungsbildern, z. B. beatmungspflichtige Patientinn/en, komatöse Patientinn/en, Patientinn/en mit Guillain-Barré-Syndrom oder schwerwiegenden Infektionen des Zentralnervensystems, die einer intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, werden durch ein interdisziplinäres ärztliches und pflegerisches Team unter neurologischer Leitung auf unserer Intensivstation betreut.

Peripherer neurologischer Stationsbereich

Die Neurologie des KlinikumStadtSoest verfügt über einen peripheren neurologischen Stationsbereich mit 42 Betten. Er unterteilt sich in vier Teilbereiche mit einer gemeinsamen pflegerischen Zentrale.

Ein Team aus Ärzten der Neurologie und spezialisierten neurologischen Pflegekräften betreut hier unsere Patientin/en auch in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie der Neuropsychologie unserer Klinik.

Neurophysiologie

Im Bereich Neurophysiologie stehen sämtliche elektrophysiologischen diagnostischen Möglichkeiten wie Elektroenzephalografie, Elektromyografie, Nervenleitgeschwindigkeit, evozierte Potentiale (u. a. visuell evozierte Potentiale, somatosensibel evozierte Potentiale, akustisch evozierte Potentiale) und Magnetstimulation zur Verfügung.

Ein Team von speziell geschulten neurophysiologischen Assistentinnen führt hier unter ärztlicher Leitung hoch spezialisierte Untersuchungen als Grundlage neurologisch diagnostischer Entscheidungen durch.

Polygraphie / 24-Stunden Video-EEG / Polysomnographie

In der Neurologie besteht eine polygrafische Diagnostikeinheit mit der Möglichkeit zur Polysomnographie zur differenzierten schlafmedizinischen Diagnostik sowohl schlafbezogener Atemstörungen als auch insbesondere neurologischer Schlafstörungen wie u. a. Narkolepsie, Somnambulismus, REM-Schlaf-Parasomnien und epileptischen Anfällen aus dem Schlaf.

Es besteht hier die Möglichkeit zur Tagesvigilanz-Diagnostik wie beispielsweise dem Multiplen Schlaf-Latenz-Test.

Die Einheit wird ebenfalls genutzt für die differenzierte epileptologische Diagnostik mittels 24-Stunden-Video-EEG.

Dopplersonographie

Im Bereich Neurosonologie besteht die Möglichkeit zur spezialisierten Dopplersonographie der hirnversorgenden Arterien, zur transkraniellen Dopplersonographie sowohl der Gefäßstrukturen als auch des Hirnstammes sowie zur spezialisierten peripheren neurologischen Dopplersonografie des Nervensystems. Hier wird insbesondere im Rahmen der Akutversorgung von Patienten mit Schlaganfällen die möglichst zeitnahe neurologische Dopplersonografie der hirnversorgenden Arterien durchgeführt.

Aus den Untersuchungsergebnissen erfolgt je nach Fallkonstellation in Kombination mit bildgebenden Verfahren wie CT-Angiografie, MR-Angiografie und DSA oft auch in interdisziplinären Ärzteteams aus Neurologen, Radiologen, Gefäßchirurgen und Kardiologen die personalisierte Fallanalyse mit jeweils spezifischen therapeutischen Konsequenzen.

Kognitive Neurologie / Neuropsychologie

In unserem Bereich Neuropsychologie führen wir, jeweils bezogen auf den individuellen Patientinn/en und sein Krankheitsbild, umfangreiche testpsychologische Untersuchungen zur erweiterten Abklärung neurologischer Krankheitsbilder mit kognitiven Störungen durch. Wir verfügen hier über eine breite Auswahl sowohl von „Papier-und-Bleistift-Tests", als auch computergestützter neuropsychologischer Untersuchungsverfahren.

Der Bereich Neuropsychologie beschäftigt sich des Weiteren mit klinisch psychologischen Fragestellungen wie der differentialdiagnostischen Abklärung primär psychischer Störungen und psychosomatischer Erkrankungen. Zwei Diplompsychologinnen bearbeiten hier die vielfältigen Fragestellungen in Zusammenarbeit mit den Ärzten der Klinik. Es besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie.

Rehabilitation

Unsere Patientinn/en werden in den meisten Fällen bereits beginnend mit der Aufnahme in ein rehabilitatives Konzept eingebunden. Bei der Erstellung individueller Therapiemaßnahmen arbeiten Ärzte, Neuropsychologinnen, Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten sowie die Pflege und der Sozialdienst eng zusammen.

Unser Casemanager wird ebenfalls bereits zu Beginn des stationären Aufenthaltes mit in die Betreuung der Patientinn/en einbezogen. Er stellt die Nachbehandlung in Rehabilitationskliniken bundesweit sicher.

Ambulanz

An unserer Klinik besteht eine neurologische 24-Stunden-Notfall-Ambulanz sowie eine Ambulanz für Zusatzversicherte und Privatpatientinn/en. Die Schwerpunkte hier entsprechen den Schwerpunkten des stationären Bereiches.

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