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Freitag, 13. November 2020

Notfallversorgung weiter gestärkt

Als einer der ersten Mediziner im Kreis hat Dr. Ulrich Altrup, Leiter unserer Zentralen Notaufnahme (ZNA) die Zusatz-Weiterbildung „Klinische Akut- und Notfallmedizin" erlangt. Zudem hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) unsere Klinik für Unfallchirurgie mit Chefarzt Dr. Norbert Lösing ermächtigt, für weitere fünf Jahre am Verletzungsarten-Verfahren teilzunehmen.

Chefarzt Dr. Norbert Lösing (links) und Dr. Ulrich Altrup.

Die spezielle Qualifikation "Klinische Akut- und Notfallmedizin" wird von der Ärztekammer Westfalen-Lippe erst seit diesem Sommer bescheinigt. Voraussetzung ist eine langjährige Erfahrung im Bereich der medizinischen Notfallversorgung und Erfahrungen in medizinischen Fachbereichen, die häufig mit Notfällen beschäftigt sind. Denn es geht darum, bei allen Notfällen in der ZNA die zu Grunde liegende Erkrankung direkt erkennen und einordnen zu können.

„Man benötigt dafür sehr viel medizinisches Wissen der verschiedenen Facharztkompetenzen ohne die jeweilige Facharztkompetenz zu ersetzen", erklärt Dr. Altrup. Wichtig sei vor allem zu erkennen ob der Patient sofortige medizinische Hilfe benötigt und diese dann auch einzuleiten. Das gilt für alle Patienten, die sich in der ZNA vorstellen sowohl für chirurgische als auch internistische Indikationen – praktisch vom Splitter im Auge über Brust-, Bauch- und Rückenschmerzen bis hin zum gebrochenen Fuß. Nach ersten Untersuchungen wird dann entschieden, welcher spezialisierte Facharzt sich um die weitere Versorgung des Patienten kümmert.

„Die meisten Notfälle können bei uns im Klinikum oder bei den niedergelassenen Fachärzten im Kreis behandelt werden. Manchmal ist allerdings eine Verlegung in Krankenhäuser der Maximalversorgung nötig", sagt Dr. Altrup.

„Diese Arbeitsweise praktizieren wir bereits seit Jahren erfolgreich in unserer Notaufnahme", berichtet Dr. Altrup weiter. Mit der Zusatzqualifikation durch die Ärztekammer wird die Befähigung nun auch in Form eines Titels sichtbar. Zudem erhält Dr. Altrup dadurch die Möglichkeit, andere Ärzte in diesem Bereich weiterzubilden, was für die Nachwuchsförderung sehr wichtig ist.

Seit Frühjahr 2018 ist die Notfallversorgung in den Krankenhäusern in ein dreistufiges System eingeteilt worden. Das Klinikum Stadt Soest erreicht in diesem System die mittlere Versorgungsstufe. Die hohe Qualität der Versorgung bestätigt erneut auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), die das Klinikum jetzt ermächtigt hat, für weitere fünf Jahre am Verletzungsarten-Verfahren teilzunehmen. „Das bedeutet, wir bleiben erste Anlaufstelle für Notfälle aller Art", erläutert Dr. Norbert Lösing, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie.

Auch schwere Fälle können weiterhin direkt vor Ort versorgt werden, Patienten mit sehr schweren Verletzungen werden im Klinikum erstversorgt, stabilisiert und an eine Spezialklinik weitergeleitet".

Bei Arbeits- und Schulunfällen trägt die jeweilige Berufsgenossenschaft bzw. Unfallkasse die Kosten der Behandlung. Als Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen prüft die DGUV deshalb regelmäßig die personelle und strukturelle Ausstattung der für die Notfallversorgung vorgesehenen Krankenhäuser.

„Es ist ein wichtiges Signal für mein Team und mich, dass wir die Ermächtigung von der DGUV erneut erhalten haben. Denn es zeigt, dass wir einen guten Job machen", so Dr. Lösing.

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